Der Anfang an der Wehre
Georg-Ludwig Saakel aus Wollbrechtshausen bei Göttingen gründet die Mühle in Bischhausen. Sie arbeitet als Öl- und Mahlmühle sowie als Sägewerk. Das Wasser der Wehre treibt die Maschinen an.
UNSERE FIRMENGESCHICHTE
Eine Geschichte von Mühlen, Menschen und Veränderungen. Zusammengestellt aus unserer Firmenchronik und dem Bildarchiv.
Georg-Ludwig Saakel aus Wollbrechtshausen bei Göttingen gründet die Mühle in Bischhausen. Sie arbeitet als Öl- und Mahlmühle sowie als Sägewerk. Das Wasser der Wehre treibt die Maschinen an.
Die Söhne Eduard und Karl bauen den Betrieb zur Getreidemühle um. Mehle und Schrote werden für Bäckereien hergestellt.
Ein Magirus/Deutz mit Vierzylinder-Benzinmotor und Vollgummibereifung kommt in den Fuhrpark. Die Transportgeschichte nimmt Fahrt auf.
Eduard Saakel übernimmt den Betrieb. Die Mühle beliefert Bäckereien in Hessen und im nahen Thüringen und wird kontinuierlich ausgebaut.
Nach Erweiterungen und Umbauten wird das hundertjährige Bestehen gefeiert. Die Firmenchronik nennt eine damalige Tagesleistung von rund 30 Tonnen.
Willy Saakel übernimmt die Unternehmensführung. Die Chronik berichtet auch von der Stromversorgung Bischhausens mit Wasserkraft und Dieselmotoren sowie vom Ausbau des örtlichen Stromnetzes.
1977 endet der Mühlenbetrieb. Der Handel mit Mühlennachprodukten und Futtermitteln wird ausgebaut. 1978 übernimmt Eduard Saakel die Firma. Lose Futtermittel und die Lieferung mit Silo-Lkw gewinnen an Bedeutung.
Christoph Saakel steigt in das Unternehmen ein. Im selben Jahr wird die alte Turbine durch eine neue Ossberger-Turbine ersetzt.
Der ehemalige Walzenboden wird zum Büro umgebaut. Historische Fenster bleiben außen erhalten; innen ergänzen neue Rundbogenfenster den Wärme- und Schallschutz.
Die Steuerung der Getreidezu- und -abläufe wird auf SPS-Technik umgestellt. Ein Luftkompressor ergänzt die technische Ausstattung.
Seit dem 1. Juli führt Christoph Saakel das Unternehmen eigenverantwortlich in sechster Generation. Im September wird ein neuer Feinrechen mit 15 mm Stababstand an der Wasserkraftanlage eingebaut.
WEITERENTWICKLUNG AM STANDORT
Zum dokumentierten Ausbau gehören eine 50-Tonnen-Brückenwaage mit Verladeeinheit, die Rundfahrt für Be- und Entladung und eine Wiegeannahmestelle im Bürocontainer.
Die Bilder zeigen, wie Gebäude und technische Abläufe über die Jahre angepasst wurden – und wie mehrere Generationen dabei gemeinsam angepackt haben.
Die Umbauten in Bildern ↗HISTORISCHER STAND / JULI 2022
Die Unterlagen aus Juli 2022 nennen GMP B3 und B4, QM-Milch, REDcert EU und VLOG. Diese Aufzählung dokumentiert den damaligen Stand und ist kein Nachweis einer aktuellen Zertifizierung.
Für heutige Aufträge erhalten Sie die jeweils passenden aktuellen Unterlagen direkt bei uns.
Aktuelle Nachweise anfragen ↗IHRE WARE. IHR TERMIN. UNSER GESPRÄCH.